Wie macht man Geld im Internet?
Ein paar Euros nebenbei zu verdienen und so ohne Arbeit das Taschengeld aufzubessern — so oder ähnlich sieht der Online- Verdienst in meinen Gedanken aus. Man stelle sich nur die Mög- lichkeiten des täglich expandierenden world wide web vor: Jeden Tag mehr Menschen im Netz, jeden Tag mehr Menschen auch auf meinen Seiten, jeden Tag mehr Klicks und jeden Tag mehr Geld. Eine Webseite, die zahlt statt kostet — ein schöner Traum ist das!
Doch ist diese Idee wirklich so realitätsfremd? Hört man nicht immer wieder von wahren Gelddruckereien, die 3000 €/Monat abwerfen? An diesen Geschichten muss doch etwas dran sein. Oder warum schalten sonst so viele Webmaster diese Google-Anzeigen auf ihren Seiten?
Diese Google-Werbung — sie heißt AdSense — ist gleich ein gutes Stichwort. Laut einigen Ratgebern ist sie die einfachste und bequemste Möglichkeit, Geld im Internet zu verdienen: Man meldet sich kostenlos an, bindet einen Code-Schnipsel in die eigene Seite ein und wartet auf die große Kohle. Die geschaltene Anzeige ist für den Besucher unauffällig, besteht sie ja nur aus vier Zeilen Text, die auch noch farblich an das Seitendesign angepasst werden können. Und Google verspricht noch mehr: Der Konzern will lernfähige Angebote einbinden, die “permanent klüger” werden.
Eine andere Variante bietet das Partnerprogramm, bei dem der Webseitenbetreiber spezielle Links zu Produkten aus Onlineshop auf seine Webpräsents packt. Folgt ein Besucher nun einem dieser Links und kauft einen Artikel, so bekommt der Admin einen gewissen Prozentsatz des Kaufpreises als Provision. Amazon als Marktführer bietet zehn Prozent “Werbekostenerstattung”, andere Anbieter bis zu 40 Prozent.
Für Administratoren, die Werbung nur wenige Sekunden einge- blendet haben möchten, gibt es Layer-Ads. Beim ersten Aufruf der Webseite durch den Besucher wird hier eine mit Werbung gefüllte Ebene über den eigentlichen Content geschoben. Harrt der Besucher nun geduldig aus und lässt sich die Sicht für mindestens fünf Sekunden versperren, so klingelt es im Geldbeutel. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass Otto Normal kaum freiwillig abwartet, sondern meistens nach Millisekunden genervt auf das X in der rechten Ecke klickt.
Und wie rechnet sich die Werbung letztendlich wirklich?
Bei der erste Möglichkeit, den AdSense-Textlinks, macht Google keine genauen Angaben zu dem Klickraten. Die durchschnittliche Vergütung liegt zwischen 0,1 und 1,0 USD — gehen wir also einfach von 50 Cent aus. Gehen wir weiterhin davon aus, dass 1,5 Prozent aller Besucher auf einen Werbelink klicken, so wären bei 230 Besuchern am Tag 50 Euro im Monat verdient.
Bei der zweiten Möglichkeit, dem Partnerprogramm, kann man nahezu keine Aussagen über den Gewinn machen. Schließlich hängt es alleine von der Kauffreudigkeit der Besucher ab, ob man etwas verdient. Da ich die Leser meiner Artikel als eher zahlungsscheu einstufe, würde es sich wahrscheinlich nie rentieren, ein solches System zu initiiren.
Die dritte Möglichkeit, Layer-Ads oder Popups einzusetzten, fällt aufgrund der Abschreckwirkung von vornherein flach. Jeder Web- seitenbetreiber sollte schließlich im Sinn haben, seinen Besucher- kreis zu erweitern und nicht zu verstören. Derartige Werbeideen eignen sich vielleicht für Seiten, die nie besucht werden, doch sicher nicht für aufstrebende, kraftvolle und lebendige Auftritte wie diesen hier!
Und das End’ vom Lied: Let’s have a try!
Ich habe beschlossen, AdSense testweise auszuprobieren. Nicht aufdringlich, nicht störend. Wer möchte, der darf gerne klicken und wer dies nicht möchte, der soll gar nichts davon mitkriegen. Ich werde einfach mal kucken, ob es sich lohnt — denn wenn nicht, ist die Werbung bald wieder verschwunden!
Am 15. August 2006 um 15:26 Uhr
Kriegst du Kohle wenn wir einfach draufklicken?
und wie oft können wir das am Tag machen?
Am 15. August 2006 um 15:43 Uhr
Ja, ich krieg Kohle dafür. Wie viel weiß ich noch nicht - ich kann aber mal nach ein paar Tagen, wie viel es ist…
Es gibt aber eine ganze Menge Regeln und Verbote. Zum Beispiel darf ich nicht dazu auffordern, auf die Links zu klicken. Auch ist es mir strengstens verboten, selber auf die Werbung zu klicken.
Ich habe mir gedacht, es ist eine gute Möglichkeit, die Seite zu unterstützen. Und der Inhalt der Werbung passt im Idealfall ja auch noch zu den Themen im Blog.
Öfters auf die gleiche Anzeige zu klicken bringt glaube ich nichts. Ich werde versuchen, zwischendrin immer wieder mal ein Fenster unauffällig einzubauen.
Und wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt, dann klickt doch von Zeit zu Zeit…Am 15. August 2006 um 17:41 Uhr
naja mit diesen layer ads kann man scheinbar auch geld machen, oder warum gibts seiten auf denen für flitzer bei WM spielen, für sexbilder von tokiohotel und ähnliche grausamkeiten geworben wird, nur um werbung zu verbreiten
Am 15. August 2006 um 18:44 Uhr
bei sexbildern von tokiohotel warst du natürlcih sofort dabei
Am 15. August 2006 um 18:47 Uhr
Muss das sein ? Soweit ich weiß zahlst du für dein Hoby Homepage im Monat nicht mehr als 5 Euro. Da ist das doch dann keine Unterstützung der Seite (unkosten usw), sondern die Aufbesserung deines Geldbeutels.
Außerdem glaube ich kaum das du 50 Cent kriegst ! Ich denke das liegt am google Pagerank wieviel man bekommt. Wenn überhaupt dann 10 Cent. (denke ich)
mfg
h34d
Am 15. August 2006 um 19:37 Uhr
Tach auch,
also mein Bruder und ich wir hatten ja beide mal eine Zeit lang die sehr bekannten Seiten, auf denen die Übersetzungstexte der diversen Lateinschulbücher zu finden waren. Wer erinnert sich nicht an die schönen Zeiten von “Cursus Latinus Compactus” und “Marcus hodie in Collosseo est!”. Wir hatten damals die Clicks auf der Seite und haben dann auch angefangen, die Hausaufgabenübersetzungen per Newsletter zu verschicken. Als Dankeschön wurde immer fleißig geklickt. Also man kann schon 40 bis 50 Euro im Monat schaffen, das ist kein Problem. Allerdings muss man für solche Mengen dann schon viel Werbung in die Seite miteinbauen, was einfach nicht immer unmerkbar möglich ist. Die Seiten wurden dann geschlossen, weil die Übersetzungen von CLC geistiges Eigentum der Bücherverläge sind - das war rechtlich dann doch sehr dünnes Eis
Am 15. August 2006 um 19:47 Uhr
@MaxFragg: Der Dienst von Layer-Ads.de zahlt je nach Qualität der Besucher zwischen 3 und 7,50 Euro für 1000 gültige Einblendungen. Ich denke, diese Art der Werbung macht vor allem auf No-Content-Seiten Sinn, die nicht für User, sondern für Bots generiert wurden.
@h34d: Mein primäres Ziel ist es, mein Hobby jk-art.de kostenlos werden zu lassen. Wenn ich bzw. ihr es also schaffen solltet, mir Klicks für über 40 Euro zu bescheren, so handelt es sich rein um Unterstützung.
Sollte sich im Laufe der Zeit mehr Geld ansammeln, so werde ich mich damit wahrscheinlich nicht bereichern, sondern es wieder in Wettbewerbe oder ähnliches stecken. Und selbst, wenn ich im Jahr 50 Euro verdient habe - sehe es als Belohnung für mich. Schließlich sitze sich ja auch Stunden vor der Kiste, um Artikel für euch zu verfassen…
Am 15. August 2006 um 20:01 Uhr
@ Florian: lol du hattest mal so ne seite, naja wir ham früher mal über ne seite hausaufgaben getauscht und für Latein gibts ne gute östereichische seite
Am 15. August 2006 um 21:40 Uhr
Jonas, ich denke kaum das du die Artikel für UNS verfasst.
Sicher die Gallery und das Forum sind etwas von dir für uns, beim Blog sehe ich das eher als Selbstverwirklichung an.
Naja wie gesagt, Ich finde die Werbung überflüssig.
mfg
h34d
Am 15. August 2006 um 21:46 Uhr
Naja, du beschreibst das alles sehr sehr einfach. Also bei meinem Blog bekomme ich im Schnitt 0,10 pro Klick und die Klickrate beträgt so um die 0.3%. Ich weiß ja nicht was für Klickraten dein Blog bekommen würde, aber ich glaube kaum 50c pro Klick.
Am 15. August 2006 um 22:38 Uhr
dass ist aber wiederum deine ansicht kanzler
dieser werbefreie letzte post vor meinem urlaub wird präsentiert von dem Logitech Keyboard auf dem er verfasst wurde
Am 16. August 2006 um 00:22 Uhr
Muss unser Admin jetzt schon Werbung schalten, damit er seine Wettbewerbsgewinne refinanzieren kann?
Am 27. August 2006 um 19:14 Uhr
ich findds nich schlimm mit der werbung und wenns 50€ im jahrwerden kann er ja mal nen kasten springen lassn
Am 27. August 2006 um 21:34 Uhr
Bin auch der Meinung dass es nich stört
und wenns jmd stört muss er ja nich drauf klicken
Am 17. September 2006 um 01:28 Uhr
ich denke das da schon was dran ist 3000€ zu verdienen. ich hab mir da mal was ausgerechnet. momentan hab ich eine besucherzahl von 20 und bekomme ca. 50 cent am tag von google. wenn ich nun die site nochmal unter einer anderen domain reinstelle und die texte ein wenig anders kombiniere. dann klappt das. das mach ich , von mir aus mit 1000 domains
man kann mir kein netzwerk vorwerfen, man kann nicht sagen das ich den gleichen content genommen habe, man kann nur sagen das ich die gleiche art von content habe.
Am 5. Februar 2007 um 17:00 Uhr
jo hi also das mit der ersten idee finde ich ent schlecht also ich werde auch das mal ausprobieren ich hoffe das es sich lohnt und wenn es im monat imma nur 5 euro oder so sind